Wir In Aktion

Wir In Aktion

Botschafter

Botschafter

Günter Baaske

Minister für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg

Wer hindert uns eigentlich daran, das zu tun, was wir auch von anderen erwarten? Meistens wir selbst, unser Zögern, unsere Vorbehalte, unsere Vorurteile. „Wir-in-Aktion“ gibt eine Antwort, die Barrieren beseitigt und Zusammenhalt schafft. Unternehmerisches Engagement im besten Sinne – verantwortungsvoll, sozial, lokal. Unverzichtbar für eine lebendige Gesellschaft. Unternehmen heute sind nicht nur verantwortlich dafür, selbst gut zu wirtschaften, sondern auch dafür, dass Dorf, Stadt und Land lebenswert bleiben und lebenswerter werden. Ein Handeln, das ebenso wettbewerbsfördernd und gewinnbringend wirkt, wie es für ein gutes Klima sorgt.

„Wir-in-Aktion“ versteht es, das „soziale Gewissen“ örtlicher Unternehmen zu befördern. Auch 2012 – und damit schon zum dritten Mal – gibt es einen Aktionstag, an dem Firmen und Behörden ihre Beschäftigten in soziale Einrichtungen der Oderstadt schicken. Es nehmen dabei auf freiwilliger Basis Ideen und Projekte Gestalt an, für deren Umsetzung bislang Mittel und Kräfte fehlten. Das waren in den Vorjahren u.a. Kita-Spielplätze, Parkwege, Hilfen für Ältere und Menschen mit Behinderung.

Profit bringt das nicht – doch alle profitieren davon: Solche Aktivitäten schweißen zusammen, weiten den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus für die Sorgen und Nöte anderer Menschen. Ohne dieses Engagement, ohne die Hilfe des Stärkeren für den Schwächeren wären wir alle ärmer. Mag es auch wirtschaftlich wieder aufwärts gehen – die soziale Schere klafft nach wie vor auseinander. Da ist jede gute Tat willkommen, die für mehr Lebensqualität sorgt.

Als Botschafter des Aktionstages 2012 bin ich gespannt auf die Projekte. Seine Aktivitäten werden erneut Zeichen setzen und das soziale Klima nachhaltig stärken. Und dabei deutlich machen: Wenn jeder das tut, was er von anderen erwartet – dann ist die Gesellschaft in einem guten Zustand. Und das ganz im Sinne unserer früheren Sozialministerin Regine Hildebrandt. Ich danke dem Caritas-Freiwilligenzentrum Frankfurt (Oder) und allen Förderern für ihr Engagement und wünsche dem „Wir-in-Aktion“-Tag 2012 viel Erfolg!

Max Schulze

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Dr. Martin Wilke

Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder)

Liebe Frankfurterinnen und Frankfurter,

seit sich das Organisationsteam rund ums Freiwilligenzentrum am 2. Februar 2011 zum ersten mal traf, um den dritten Aktionstag hier in der Kleiststadt vorzubereiten, hat sich viel getan. Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus Organisationen, Unternehmen, Vereinen, Verbänden und engagierte Privatpersonen bringen sich in die Planung und Durchführung des Aktionstages mit ihren Kompetenzen ein. Dies zeigt eindrucksvoll, wie stark der Zusammenhalt innerhalb unseres Gemeinwesens ist und wie sehr von ehrenamtlichem Engagement unsere Gesellschaft partizipieren kann. Und der Aktionstag beweist auch, dass unternehmerische und soziale Verantwortung sehr eng miteinander verbunden sind.

Auch in Frankfurt an der Oder stehen wir in der Pflicht, die Rahmenbedingungen für soziales Gleichgewicht zu setzen, damit verschiedene gesellschaftliche Gruppen nicht auseinanderdriften. Ich bedanke mich bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und wünsche Ihnen viel Erfolg bei der organisatorischen Vorbereitung des Projektes „WIRtschaft in Aktion“.

Max Schulze

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